Wer sich zu spät entscheidet ...

Ich lernte Herrn D. kennen, nachdem ihm seine Bank den Geldhahn zugedreht und sein Steuerberater ihm geraten hatte, sofort zum Insolvenzrichter zu gehen. Er hatte Angst, irgendetwas falsch zu machen und wollte wissen, was er tun kann. Sein kleines Unternehmen lief ganz passabel, aber privat hatte er sich weit über das angemessene Maß hinaus verschuldet - schönes Haus, teure Haustiere und Hobbys - finanziert durch die Privatentnahmen aus seiner Firma. Es war abzusehen, dass über kurz oder lang einer seiner zunehmend unwilligen Gläubiger einen Insolvenzantrag stellen würde. Schnell war klar: ihm blieb nur, das Unternehmen vor einer möglichen Insolvenz rasch aus der Schusslinie zu bringen, damit ihm in der Insolvenz wenigstens ein Einkommen bleibt und er spätestens nach Erteilung der Restschuldbefreiung aus der Pole-Position wieder starten kann. Dazu musste nur der Geschäftsbetrieb anfechtungsfest auf einen anderen Rechtsträger übertragen werden ...Zum vollständigen Artikel


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