Legasthenievermerk im Abiturzeugnis: BayVGH prüft Zulässigkeit

von Liz Collet

Drei Abiturienten haben sich gegen den Vermerk einer Rechtschreibschwäche im Abiturzeugnis gerichtlich zur Wehr gesetzt, heute

entscheidet der Bayerische Verwaltungsgerichtshof. Abgesehen von dem Vermerk, aufgrund einer fachärztlich festgestellten Legasthenie seien ihre Rechtschreibleistungen nicht bewertet worden, unterscheiden sich die Abiturzeugnisse der drei Kläger nicht von anderen Abiturzeugnissen. In dem Hinweis sehen sie jedoch einen Verstoß gegen die Grundrechte der Gleichbehandlung und der Berufsfreiheit sowie eine Missachtung des EU-Diskriminierungsverbotes.

Vor vier Jahren haben sie ihr Abitur gemacht – inzwischen studieren zwei von ihnen Maschinenbau, der dritte Psychologie ...

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