Gescheiterte Juristen werden Porn-Trolls

RR - Washington. Im Porno-Trollfall AF Holdings LLC v. Cox Communications wies das Bundes­berufungs­gericht der Haupt­stadt das Subpoena-Auskunfts­verlangen einer Firma mit Urheber­rechten für porno­grafische Filme auf persönliche Daten von Internet­nutzern im Zusammen­hang mit 1058 angeb­lich illegalen Downloads am 27. Mai 2014 zurück.

Das Gericht kritisierte den groben Rechtsmiss­brauch und erklärte ihr von Juristen gesteuertes Geschäfts­modell für verwerflich. Die Firma suchte gezielt nach Infor­mationen und IP-Adressen von Nutzern, die über einen Bit­Torrent-File­sharing-Dienst Filme herunter­luden. Die Subpoena wurde verworfen, weil nur wenige betrof­fene Nutzern im Gerichts­bezirk wohnen. Auch für diese sei das Beweis­angebot unzureichend. Die Firma hätte ohne finanziellen Aufwand mit Geolocation-Diensten die vermeint­lichen Nutzer mit Hilfe der IP-Adressen ziemlich genau lokalisieren können, doch darauf verzichtet ...Zum vollständigen Artikel


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