Goldankauf zu Top-Preisen

von Clemens Pfitzer

Bei der Preiswerbung werden die eigenen Preise gerne in besondere Weise betont und hervorgehoben um sich von der Konkurrenz abzusetzen. Aber darf man mit “Top-Preisen” werben, wenn man keine solchen bezahlt? Wir meinen nicht und haben daher eine Entscheidung vor dem Landgericht Münster herbeigeführt.

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Ein von uns vertretener Goldankäufer aus Münster wehrte sich gegen einen Konkurrenten, der in seinem Ladenlokal in Münster und im Internet mit:

“Goldankauf zu Top-Preisen”

warb. Tatsächlich bot der Konkurrent aber einen Preis beim Ankauf von 333er Gold an, der im Schnitt 8 Prozent unter den Preisen der Konkurrenz lag.

Der Konkurrent vertrat die Auffassung, dass es sich bei der Werbung mit “Top-Preisen” lediglich um eine reklamehafte Anpreisung handele, die keine besondere Bedeutung habe. Verwiesen wurde auf eine entsprechende Entscheidung des LG Bochum ...

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