Amtsgericht München weist Filesharing-Klage von Waldorf Frommer ab

von Matthias Lederer

Das AG München hat mit Urteil vom 07.05.2014, Az. 171 C 24437/13, eine auf Schadensersatz und Anwaltskosten gerichtete Klage vollumfänglich abgewiesen.

In dem konkreten Fall war der Anschlussinhaber zunächst außergerichtlich abgemahnt und unter anderem dazu aufgefordert worden, eine Unterlassungserklärung abzugeben sowie Schadenersatz zu leisten sowie angeblich angefallene Anwaltskosten zu erstatten. Nachdem der Anschlussinhaber nur eine Unterlassungserklärung abgab und keine Zahlung leistete, wurde er gerichtlich belangt.

Im Verfahren trug der Beklagte vor, dass er zum fraglichen Zeitpunkt nicht zu Hause, sondern bei der Arbeit gewesen sei. Der Internetanschluss des Beklagten habe nicht nur von ihm selbst, sondern auch von seiner volljährigen, bei ihm lebenden Tochter genutzt werden können. Außerdem hatte sein Stiefsohn, der im Besitz eines Schlüssels zur Wohnung war und regelmäßig zu Besuch kam, im fraglichen Zeitpunkt die Möglichkeit, den Internetanschluss zu nutzen.

Das AG München wies vor diesem Hintergrund die Klage vollumfänglich ab ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK