EuGH: Regelmäßige Provisionszahlungen sind nicht nur bei der Berechnung der Höhe des Urlaubsentgelts zu berücksichtigen, sondern auch für den Zeitraum nach dem Urlaub

Rechtsanwalt Bodem, Fachanwalt Arbeitsrecht Berlin

1. Bezieht ein Arbeitnehmer eine Provision, die sich nach getätigten Verkäufen bemisst, so ist diese in die Berechnung des Urlaubsentgelts einzubeziehen.
2. Der finanzielle Nachteil darf auch nicht hinausgeschoben werden, indem der Arbeitnehmer nach seinem Urlaub nur das Grundgehalt bezieht, weil er während des Urlaubs keine Verkäufe tätigen und damit auch keine Provision verdienen konnte.

Dass solche Provisionen anzurechnen sind, ergibt sich aus dem Zweck der Arbeitszeit-Richtlinie (RL 2003/88/EG). Mit dem hier manifestierten Anspruch auf einen bezahlten Mindesturlaub von vier Wochen pro Jahr soll die Erholung der Arbeitnehmer sichergestellt werden ...

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