“dran ist drin”, oder: Was ist “Beischlaf”?

von Detlef Burhoff

Die – zugegeben etwas flapsige – Überschrift “dran ist drin”, oder: was ist “Beischlaf” bezieht sich auf den BGH, Beschl. v. 27.03.2014 – 1 StR 106/14. Das LG hat den Angeklagten u.a. wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes verurteilt. Er legt Revision ein, die verworfen wird. Der BGH macht zur OU-Entscheidung einen Zusatz dahin, dass der Angeklagte auch noch wegen Vergewaltigung hätte verurteilt werden können (also “Glück” gehabt [?]):

Dass das Landgericht im Fall II.B.4. der Urteilsgründe den Angeklagten lediglich wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes gemäß § 176a Abs. 2 Nr. 1 StGB und nicht auch tateinheitlich wegen Vergewaltigung gemäß § 177 Abs. 2 Nr. 1 StGB verurteilt hat, beschwert diesen ersichtlich nicht. Nach den getroffenen Feststellungen wäre eine solche Verurteilung in Frage gekom-men. Das Geschehen wird so dargestellt, dass die Nebenklägerin sich ange-sichts der Erinnerung an die bei der Tat im Fall II.B.2. der Urteilsgründe erlitte-nen starken Schmerzen verkrampfte und ihren Körper versteifte ...

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