Apotheken: Die Notdienstpauschale und die Umsatzsteuer

von StB Dipl.-Kauffrau Susanne Bertling, Köln, www.sanotax.de

Durch das zum 1.8.13 in Kraft getretene ANSG (Apothekennotdienstsicherstellungsgesetz) soll die unterschiedliche Belastung der Apotheken durch Notdienste ausgeglichen werden. Für jeden geleisteten Notdienst erhalten die Apotheken einen pauschalen Zuschuss aus einem Fonds des Deutschen Apothekerverbands e.V., dem Nacht- und Notdienstfonds (NNF, www.dav-notdienstfonds.de). Das Verfahren hat in der Praxis zu einer großen Verunsicherung der Apotheker geführt, weswegen es hier nochmals erläutert werden soll.

Seit dem 1.8.13 wird zur Finanzierung des NNF der packungsbezogene Fixzuschlag für alle verschreibungspflichtigen Fertigarzneimittel (Rx-Packungen) zur Anwendung am Menschen um 16 Cent zzgl. USt (= 19 Cent) erhöht.

Für GKV-Rezepte führen die Rechenzentren den Betrag automatisch ab.
Für Privatversicherte müssen die Apotheken eine Selbsterklärung abgeben. Die Anzahl der Rx-Packungen wird monatlich von der Software ausgewiesen und kann auf ein eigens dafür entwickeltes Rezept gedruckt werden. Die Abrechnung läuft dann ebenfalls über das Rechenzentrum.

Aus dem NNF erhalten die Apotheken anstelle der bisher üblichen 2,50 EUR je Inanspruchnahme des Notdienstes seit dem 1.8 ...Zum vollständigen Artikel

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