Peter Alexanders Erben gehen hinsichtlich Persönlichkeitsverletzung des Entertainers leer aus

von Hans-Otto Burschel

Der bekannte Entertainer Peter Alexander hatte sich (wieder einmal) über die Berichterstattung der Zeitungen des Bauer-Verlages über seinen Gesundheitszustand und über seine Trauer über seine verstorbene Tochter geärgert.

Am 11.01.2011 ging von seinen Anwälten eine entsprechende Klage auf Zahlung einer Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsverletzung beim Landgereicht ein.

Am 12.01.2011 verstarb Peter Alexander. Zugestellt wurde die Klage im März 2011.

Die Erben nahmen das Verfahren auf - und verloren letztinstanzlich.

Mit Urteil vom 29.04.2014 (VI ZR 246/12) hat der BGH entschieden, dass der genannte Anspruch auf Geldentschädigung wegen Persönlichkeitsverletzung nicht vererblich ist. Die ideellen Bestandteile des Persönlichkeitsrechts seien unauflöslich an die Person ihres Trägers gebunden und als höchstpersönliche Rechte unverzichtbar und unveräußerlich, also auch nicht übertragbar und nicht vererblich.

Mit der Streichung von § 847 Abs ...

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