Dreistigkeit siegt nicht immer (BGH zu Kapitalanlageberatung)

Ein Fall, der - zumindest ein wenig - die Schadenfreude bedient: Der Kläger hatte über seine Bank eine Beteiligung im Wert von 1 Mio. € an einem Fonds gezeichnet. Da das Investment sich offensichtlich nicht so recht entwickelte, verlangt der Kläger von der Bank nun Schadenersatz und Rückabwicklung. Eine wesentliche Rolle bei der rechtlichen Würdigung spielte die Frage, ob die Bank den Anleger darüber aufgeklärt hat, dass sie für die Vermittlung eine Provision von 7% des Wertes erhält. Der Bundesgerichtshof, der den Fall nun auf dem Tisch hatte, hat in seinem heute veröffentlichten Urteil vom 8. April 2014 genau hingeschaut und festgestellt, dass der Kläger nach der Höhe der Provision für die Bank gefragt hat, woraufhin ihm der Bankberater ausdrücklich mitgeteilt hat, ihm dazu nichts sagen zu wollen ...Zum vollständigen Artikel


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