Die dreibeinige Kaya darf nicht in die Werbeagentur

von Dr. Johannes Kalb

Diesmal ausnahmsweise Arbeitsrecht mit interessanten Einblicken in das Innenleben einer Werbeagentur.

Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 9 Sa 1207/13, Urteil vom 24.03.2014, hatte zu entscheiden, ob der Klägerin einen Anspruch auf Mitnahme ihrer Hündin Kaya in die Büroräume der beklagten Werbeagentur zusteht. Die Klägerin ist persönliche Assistentin der Geschäftsführung. Seit drei Jahren brachte die Klägerin ihren dreibeinigen, aus Russland stammenden Hund Kaya mit in die Arbeit. Dabei knurrte er regelmäßig die Arbeitskollegen an. Es ging so weit, dass einige Mitarbeiter aus Angst die Post unter der Tür durchschoben.

In einem internen Vermerk der Werbeagentur heißt es:

„D. (Klägerin– Anm. d. Verf.) sollte sich ihrer Rolle als PA (persönliche Assistentin– Anm. d. Verf.) mehr bewusst machen: sie ist das „Vorzimmer“ zu unseren GFs (Geschäftsführern– Anm. d. Verf.) und daher sollte es immer aufgeräumt und sauber sein und der Hund muss sich der Umgebung anpassen (kein Knurren, kein offenes Hundefutter im Büro etc ...

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