Kommentar: Union macht mit Windkraft-Gegnern Stimmung gegen Windkraftausbau

von Dr. Peter Nagel

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!


Bei der heutigen Experten-Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages hat die Union wieder einmal bewiesen, wie ernst sie es mit der Energiewende meint.


Acht Sachverständige beantworteten die Fragen der Abgeordneten zur geplanten Einführung einer Länderöffnungsklausel zur Vorgabe zu Mindestabständen zwischen Windrädern. Fast die Hälfte der geladenen Experten waren Vertreter von Bürgerinitiativen gegen den weiteren Windkraftausbau. Wie kam diese überproportionale Anzahl von Windkraftgegnern in den Bundestag? Alle drei wurden von CDU und CSU benannt.


Mit längst widerlegten tückischen Anti-Windkraft-Argumenten versuchten sie Stimmung gegen die Windenergie zu machen: Windkraftanlagen seien im windarmen Bayern nicht rentabel und könnten keinen signifikanten Beitrag der Energieversorgung leisten. Dabei hat Bayern von allen Ländern sogar insgesamt das höchste Windkraftpotenzial.


Es ist nicht akzeptabel, dass Unionsabgeordnete in einer Bundestagsanhörung Experten laden, die gar keine Experten sind, sondern Windkraftgegner, die meist nur nach dem Sankt-Florians-Prinzip Windräder in ihrer Region verhindern wollen, aber keinerlei Abwägungen zur energiewirtschaftlichen Notwendigkeit der Windenergie betreiben.


Bürger wollen Windenergie


Durch das Laden der reinen Windkraftgegner hat die Union klar dokumentiert, wo sie wirklich steht – nämlich beim Klaren Verhindern des Ausbaus der Windenergie ...

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