Stabwechsel der Bürgermeister (To Do’s und No Go’s)

von Liz Collet

Wie das eigentlich ganz praktisch geht und abläuft, beschäftigt den Bürger im Allgemeinen wenig bis gar nicht:

Wie läuft das eigentlich ab bei der Übergabe der Zepter, pardon: der Schlüssel zu Amt und Würden und Türen und Access und Zugang zu dem, was Alt-Ob und neu gewählter OB oder Bürgermeister hatten und einnehmen?

Dass Bürger darüber (normalerweise) wenig nachdenken müssen, könnte man beinahe als Gütezeichen ansehen. Das für reibungslosen, souveränen und kompetenten Übergang spricht.

Nicht überall klappt das wirklich und beschäftigt dann gar Fragen des Datenschutzes und womöglich noch strafrechtliche Ermittlungen.

Wie oft es reibungslos läuft, ist Zeichen von fachlicher wie persönlicher Kompetenz im Amt und bei dessen Übergabe.

Bei den to do’s.

Und bei den No go’s.

Zu denen auch ein angemessener Umgang auch mit der Würde des Amtes zählt. Die man mit solchen (ehrenamtlich wie beruflich ausgeübten) Ämtern verbunden wissen und sehen möchte.

Nicht jeder, der laut und vernehmlich sein Ruheständlerdasein und vorgebliche Vorfreude auf alles, was es noch jenseits des langjährigen Amtes Lebenswertes für ihn gebe betont und in Reden packt, wirkt überzeugend. Nicht nur, wenn er sich weder impressumstechnisch ordentlich vom Amt zu trennen mag, mit dem er für sich und Bücher weiter trommelt. Noch sonst den Amtswechsel mit Würde und Anstand über die ihm bereitete Bühne zu bringen versteht. Von dieser vielmehr scheinbar nicht abtreten kann, ohne zwischen Buchdeckel die eigenen Reden verpackt und das nächste Buch bewerbend, noch Nachfolgern, eigener Partei und Intimfeinden, mit denen er sich jahrelang gern medial und real auf Emporen wie Balkonen inszenierte, eine mitzugeben und einzuschenken. Wie es in Bayern heisst, wenn man einem anderen noch eine Watschn mitgibt. Und nachtritt ...

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