Hammer-Werbung für Ärzte

von Clemens Pfitzer

Der Medizinmarkt ist hart umkämpft und so versucht jedes Unternehmen die Gunst insbesondere auch der Ärzte für sich zu gewinnen. Um auf sich aufmerksam zu machen, warb ein Unternehmen mit Hammerpreisen und legte einen handelsüblichen Hammer als Werbegeschenk bei. Aber darf man das eigentlich? Das Oberlandesgericht Hamburg hat hierzu geurteilt.

STILLFX / Shutterstock.com

Ein Hersteller von Blutzuckermesssystemen warb für sein Produkt, in dem er Geschenkboxen an Ärzte versandte. Darin hieß es:

“Hammerpreise schonen Ihr Budget!”

und

“Qualität zum Hammerpreis”.

In der Box befand sich zudem ein handelsüblicher Hammer als Werbegeschenk.

Ein Wettbewerber hielt diese Form der Werbung für unzulässig, da die Werbeaussage irreführend sei und der Hammer eine heilmittelwerberechtlich unzulässige Werbegabe sei.

Entscheidung des Gerichts

Das OLG Hamburg (Urteil vom 20.03.2014 – Az ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK