Credit Suisse kauft sich mit Milliardenzahlung aus Steuerhinterziehungsverfahren raus – Das pefekte Verbrechen: Gründe eine Bank!

von Rainer Pohlen

Wer hätte das gedacht? Oder müsste man fragen, wer nicht? Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat jetzt gegenüber dem US-Justizministerium eingeräumt, reichen US-Bürgern bei deren Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Gleichzeitig hat die Bank einem Deal zugestimmt, wonach sie 2,5 Milliarden Dollar Strafe zahlt, damit das Verfahren eingestellt wird und sie ihre Lizenz in New York behalten darf. Wie bei handelsblatt.de nachzulesen ist, ist die Strafe mehr als dreimal so hoch wie die 2009 gegen die UBS verhängte Sanktion in Höhe von 780 Millionen Dollar. Gegen weitere Schweizer Banken, darunter die Privatbank Julius Bär und die Kantonalbanken von Zürich und Basel, laufen dem Bericht zufolge ebenfalls Verfahren. Auch die französische BNP Paribas müsse mit einer Milliardenstrafe rechnen.

Es dürfte kaum einem Zweifel unterliegen, dass die Schweizer Banker in umfangreichem Maße auch deutschen Bürgern bei deren Steuerhinterziehung jahrzehntelang systematisch Hilfe geleistet haben ...

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