Unsinn im Netz lässt Gericht kalt

Das Schwert Justizias muss nicht bei jedem Unsinn im Internet zuschlagen, zeigt die Abwägung der Privatsphäre eines anynomen Blogschreibers gegen die Rechtsverfolgungsinteressen eines Unternehmens im Fall Digital Music News LLC v. Superior Court of Los Angeles County am 14. Mai 2014. Auch der erwartete Beweiswert der Aufdeckung des Schreibers konnte angesichts der bereits bekannten Falschberichterstattung die Waagschale nicht umschwenken.

Jeder weiß, dass man nicht alles für bare Münze nehmen darf, was im Internet steht; allein dieser Umstand wiegt schon schwer gegen Eingriffe ins Internet und seine Nutzer. Ohne spekulativen Unsinn oder auch falsche Erklärungen können keine wahren Berichte und neue Erkenntnisse blühen, die dem Internet Leben und Sinn verleihen. Die Entscheidung vom kalifornischen Berufungsgericht des zweiten Bezirks steht in starkem Kontrast zum weltfremden EuGH-Beschluss in Google v. Gonzales vom 13. Mai 2014 ...Zum vollständigen Artikel


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