Fahrgäste müssen "aktiv" über Zugausfälle und Verspätungen informiert werden

Nach Urteil des OVG NRW (Az. 16 A 494/13) müssen Bahnhofsbetreiber an allen Bahnhöfen Fahrgäste "aktiv" über Zugausfälle und Verspätungen informieren. Aushänge mit dem Hinweis auf eine Service-Hotline seien nicht ausreichend, so die Entscheidung. Aus den Entscheidungsgründen (Az. 16 A 494/13)

Das OberVerwaltungsgericht NRW hat mit Urteil entschieden, dass auf allen Bahnhöfen und Stationen Fahrgäste über Zugausfälle und Verspätungen "aktiv" zu informieren sind. Es sei nicht ausreichend, wenn Aushänge auf die Telefonnummer einer Service-Hotline hinweisen.

Eine entsprechende Anordnung hatte das Eisenbahnbundesamt gegenüber der Klägerin, die ungefähr 5.500 Bahnhöfe und Stationen betreibt, erlassen. Die dagegen gerichtete Klage blieb in erster Instanz vor dem Verwaltungsgericht Köln ohne Erfolg. Das Oberverwaltungsgericht hat nunmehr die Berufung gegen dieses Urteil zurückgewiesen ...

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