Manipulation der Zeiterfassung – Degradierung eines Beamten

von Michael Schulte

Ein Beamter kann degradiert werden, wenn er das Zeiterfassungsgerät seiner Dienststelle derart falsch bedient hat, dass er das Haus verlässt, ohne sein Gehen zu verbuchen und die zuvor unterlassene “Gehen-Buchung” erst zu einem späteren Zeitpunkt nachholt, nachdem er sich Zutritt zur Dienststelle mit einem persönlichen Chip verschafft hat.

Dies hat das Verwaltungsgericht Trier in einem Urteil vom 01.04.2014 entschieden.

Der Beamte einer Verbandsgemeinde hatte die Dienststelle an 170 Tagen verlassen, ohne sich korrekt auszubuchen. Die Gesamtdauer seiner Abwesenheiten steht nicht fest.

Durch sein Verhalten hat der Beamte nach Ansicht des VG vorsätzlich schwer gegen die ihm obliegenden Dienstpflichten verstoßen. Er war Leiter der Sachgebietsgruppe Organisation und hat daher den ihm eingeräumten Vertrauensvorschuss schwer missbraucht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK