Podiumsdiskussion: Wie steht es um die Corporate Compliance bei M&A-Transaktionen?

Rudolf Jettmar, Günther Ofner, Eva Komarek, Peter Huber, Marc-Steffen Hennerkes

Während der globale M&A-Markt 2013 leicht schwächelte und der Transaktionswert aller Deals im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent sank, weisen laut CMS alle Anzeichen darauf hin, dass bereits 2014 wieder mit einer deutlich höheren Aktivität zu rechnen ist.

Für rund 60 Gäste gab es jedoch noch mehr gute Gründe an der von CMS Reich-Rohrwig Hainz veranstalteten Paneldiskussion teilzunehmen und einen genauen Blick auf das Thema Coporate Compliance bei M&A-Transaktionen zu werfen. Denn nicht nur die zunehmende Regelungsdichte stand dabei im Mittelpunkt der Diskussion.

Welche Trends sind in der Vertragsgestaltung auszumachen, insbesondere was die Risikoverteilung zwischen Käufer und Verkäufer betrifft? Wann können M&A-Transaktionen eine Haftung der Geschäftsführer, Vorstände und Aufsichtsräte auslösen? Oder anders gefragt: Welche Regeln beziehungsweise Mindeststandards sind einzuhalten, damit eine Haftung vermieden werden kann? Über diese und andere Fragen diskutierten Rudolf Jettmar, Leiter der Österreichischen Prüfstelle für Rechnungslegung, Günther Ofner, Mitglied des Vorstands und CFO der Flughafen Wien AG, Marc-Steffen Hennerkes, Managing Partner Lead Equities und Peter Huber, Managing Partner CMS Reich-Rohrwig Hainz.

Gastgeber Peter Huber lieferte dabei zu den Haftungsrisken für Manager eine klare Antwort: “Wer im Zusammenhang mit M&A-Transaktionen explizite gesetzliche Gebote und Verbote verletzt, einen Interessenkonflikt nicht offenlegt oder sich keine angemessene Informationsbasis verschafft, kann sich nicht auf unternehmerisches Ermessen, auf die “Business Judgement Rule” berufen und handelt daher auf eigenes Haftungsrisiko ...

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