Pflichtverteidigung - Theorie und Praxis

§ 142 Abs. I S. 1 StPO (Auswahl des zu bestellenden Pflichtverteidigers) ist doch eigentlich klar:

Vor der Bestellung eines Verteidigers soll dem Beschuldigten Gelegenheit gegeben werden, innerhalb einer zu bestimmenden Frist einen Verteidiger seiner Wahl zu bezeichnen.

Im Interesse eines fairen Verfahrens kann von der Einräumung einer angemessenen Überlegungs- und Erklärungsfrist nicht abgesehen werden, ohne den Anspruch des Angeschuldigten auf rechtliches Gehör unzumutbar und in gesetzeswidriger Weise zu beschneiden, so OLG Koblenz, Beschluss 2 Ws 50/11 vom o2.o2.2011. So weit die Theorie.

Die Praxis sieht leider wieder mal anders aus:

· o8.o4.2014: Eingang der Akte mit Anklage bei Gericht;
· o9.o4 ...

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