Über zwei Jahre das Zeiterfassungsgerät absichtlich falsch bedient

Die absichtliche falsche Bedienung eines Zeiterfassungsgerätes verstößt gegen die Grundpflichten eines Beamten und kann zur Zurückstufung um zwei Ämter führen.

Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Trier in dem hier vorliegenden Fall einen kurz vor dem Ruhestand stehenden Beamten einer im südwestlichen Landesteil gelegenen Verbandsgemeinde zurückgestuft, der über zwei Jahre vorsätzlich schwer gegen die ihm obliegenden Pflichten der korrekten Erfassung der Dienstzeiten verstoßen hat. An 170 Tagen hat der Beamte seine Dienststelle velassen, ohne dies am Zeiterfassungsgerät mit einer “Gehen-Buchung” zu dokumentieren. Nach einiger Zeit hat der Beamte die Dienststelle wieder aufgesucht, sich Zutritt mit seinem persönlichen Chip ermöglicht und die zuvor unterlassene “Gehen-Buchung” nachgeholt. Aufgefallen war das Verhalten nach einem Abgleich der Zutrittszeiten an der Haupteingangstür mit den Daten des Zeiterfassungsgerätes. Die Gesamtdauer der Abwesenheiten steht nicht fest ...

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