Langsame Spermien? Versuchen Sie es mal mit Urlaub… – Wann die Krankenkasse bei einer künstlichen Befruchtung zahlt

von Nikolaos Penteridis

Ich erinnere mich gerne an ein Paar zurück, das uns (mehr….) wegen einer verweigerten Kostenübernahme einer privaten Krankenversicherung (PKV) aufgesucht hat. Das Paar konnte auf natürlichem Wege kein Kind zeugen, so dass es eine künstliche Befruchtung durchführen wollte. Die PKV weigerte sich eine Kostenzusage zu geben. Es war absehbar, dass es zu einem gerichtlichen Verfahren kommen wird, das lange andauern würde. Der Ehemann war beruflich stark eingespannt, stand sehr unter Stress, so dass seine Spermien nicht beweglich genug waren.Wir gaben dem Pärchen folgenden Tipp:

Bevor wir die Versicherung verklagen, sollten Sie zusammen mal 3 Wochen Urlaub machen, damit Sie, lieber Ehemann, ganz entspannen und abschalten können. Vielleicht klappt es dann ja…..

Nach 1 Jahr bekamen wir Post von dem Pärchen mit einem Bild des frisch geborenen Kindes – es wurde auf natürlichem Wege gezeugt.

Doch wann zahlt die Krankenkasse? Und gibt es Besonderheiten zu beachten?

Wenn auf natürlichem Wege eine Schwangerschaft nicht gelingt, gibt es - neben eines Urlaubs - die Möglichkeit eine künstliche Befruchtung durchzuführen. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt den gesetzlichen Regelungen entsprechend dabei dann grundsätzlich die Hälfte der Behandlungskosten.

Gesetzlich krankenversichert

Die Voraussetzungen:

  • Die Paare müssen verheiratet sein.
  • Außerdem dürfen sie nicht zu jung, aber auch nicht zu alt sein. Frauen müssen mindestens 25 Jahre alt und höchstens 39 Jahre alt sein. Männer dürfen höchstens 49 Jahre alt sein.
  • Es dürfen nur Ei- und Samenzellen der Eheleute verwendet werden.
  • Die Kosten müssen vor Behandlungsbeginn mit einem Behandlungsplan mit der Krankenkasse besprochen und genehmigt werden ...
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