Kanu-Sport oder Schutz wildlebender Tierarten

Zum Schutz der in der Nidda und in deren Uferbereich lebenden und nistenden Tierarten darf das zuständige Regierungspräsidium das Befahren der Nidda untersagen.

Mit dieser Begründung hat das Verwaltungsgericht Gießen in den hier vorliegenden Fällen die Klagen des Hessischen Kanuverbandes als unbegründet abgewiesen. Das Regierungspräsidium hatte jeweils durch Allgemeinverfügung das Betreten der Flussparzelle der Nidda einschließlich ihrer Uferbereiche, das Befahren mit muskelkraft- und maschinenbetriebenen Wasserfahrzeugen aller Art sowie das freie Laufen lassen und Baden von Hunden in den Renaturierungsgebieten der Nidda untersagt. Betroffen waren zwei Flussabschnitte zwischen Ilbenstadt und Groß-Karben und zwischen Klein-Karben und Dortelweil. Der Hessische Kanuverband hat mit seinen Klagen die Feststellung begehrt, dass die durch das Regierungspräsidium Darmstadt verfügte zeitweise Sperrung (jeweils vom 01.03.bis 30.09.) der Nidda in den Jahren 2012 und 2013 rechtswidrig war ...

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