Umfragen in der Organspende – und was ihre Statistiken wirklich wert sind?

von Liz Collet

Wie stehen deutsche Ärzte zur #Organspende? Macht mit bei unserer gemeinsamen Umfrage mit der UK Essen: https://t.co/U43R6NQ8vl @MartinKalus

— Medscape Deutschland (@MedscapeDE) May 12, 2014

Sie sehen ein Beispiel dafür, das derzeit bei Twitter von Medscape verbreitet wird. Von jedem weiterverbreitet werden kann. Und von jedem genutzt werden kann.

Wer Medscape ist? Versuchen Sie das selbst zu beurteilen anhand deren Webpräsenz. Nicht nur für Köche und deren ins Wasser fallenden Veranstaltungen sind ein paar Klicks in ein Impressum und weitere Informationen ja nicht fehl am Platze, bevor man mit jemandem Geschäfte macht (und wie im Fall der Köche auch gar Geld bezahlt wurde), oder wie im Fall des o.g. Beispiels auch als ARZT an solchen Umfragen und damit seinen Datenerhebungen teilnimmt und diese preisgibt. Um zu wissen, für wessen und welche und wo und wie seriös verwend- und verwertbaren Umfragen man sich als Teilnehmer hergibt. Um zu wissen, wem diese dann dienen sollen. Um zu wissen, an welchen mehr oder vielleicht eher weniger validen Datenerfassungen man teilgenommen hat und dazu beiträgt, dass und was an eher nicht wirklich validen dann zitierten Zahlen in Umlauf gebracht werden wird. Die dann jahrelang zum Beleg herhalten werden.

.Wenn Sie den Link zur Umfrage oben anklicken, öffnet sich eine Seite, die im Header neben Medscape auch das Universitätsklinikum Essen ausweist. Und dann folgenden Einleitungstext dort stehen hat:

“Umfrage zum Thema “Organspende” unter Ärzten über Wissens- und Informationsportal „Medscape Deutschland“

Einführung

Nach wie vor besteht in Deutschland eine große Diskrepanz zwischen der Verfügbarkeit geeigneter Organe und der Anzahl der auf eine Transplantation wartenden Patienten ...

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