Strafanzeige wegen Verkauf von 33 Millionen E-Mail-Adressen?

Bereits am Montag berichtete süddeutsche.de, dass Unbekannte 33 Millionen E-Mail-Adressen zum Verkauf anbieten. Befürchtet werde hier seitens heise.de eine Spam-Welle von enormem Ausmaß. Denn die angeblich aus dem deutschsprachigen Raum stammenden E-Mail-Adressen werden wiederum per E-Mail verschickt.

Worum geht es eigentlich?

Es geht um das Versenden von Nachrichten mit dem folgenden Angebot, E-Mail-Adressen kaufen zu können:

“Guten Tag,

Falls Sie auf der Suche nach neuen Email-Adressen aus Deutschland sind dann sind Sie bei mir genau richtig. Preis pro eine Million Email-Adressen 800 Euro

Ich kann Ihnen folgendes anbieten:

  • 5,5 Millionen @gmx.de Emails.
  • 5,8 Millionen @t-online.de Emails.
  • 3,4 Millionen @web.de Emails.
  • 1,2 Millionen @freenet.de Emails.
  • 3,8 Millionen @yahoo.de Emails.
  • 3,2 Millionen @hotmail.com Emails.
  • 3,6 Millionen @googlemail.de / gmail.com Emails.
  • 6,8 Millionen @.de Emails (verschiedene)

Die Emails sind alle geprüft und zu 100% gültig (Keine Bounces)

Preis für alle Email-Adressen 8000 Euro

Falls Sie Interesse haben können Sie mich kontaktieren.“

Selbstverständlich folgen am Ende auch tatsächlich noch Kontaktdaten, die wir hier aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nennen wollen.

Ist die unerlaubte Datenweitergabe eine Straftat?

Laut den Informationen von Heise handelt es sich „lediglich“ um E-Mail-Adressen, allerdings ohne die erforderlichen Passwörter. Allerdings stellen bereits E-Mail-Adressen personenbezogene Daten dar, weil durch sie eine konkrete Person bestimmt werden kann.

Wer unbefugt personenbezogene Daten, die nicht allgemein zugänglich sind, erhebt oder verarbeitet (= an einen Dritten weitergibt, § 3 Abs ...

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