Zimmer frei?

von Clemens Pfitzer

Es gibt im Internet eine Vielzahl an Buchungsportalen für Hotels im Internet. Diese konkurrieren vielfach über den Preis, da der Verbraucher die Preise im Internet leicht vergleichen kann, z.B. bei der Nutzung von Preissuchmaschinen. Umso wichtiger ist der jeweils angegebene Endpreis für ein Hotelzimmer. Was in diesen Preis mit einzurechnen ist, hat das Oberlandesgericht Köln klargestellt.

In einzelnen Städten in Deutschland gibt es eine sogenannte Tourismusabgabe (auch Übernachtungssteuer, Bettensteuer oder Kulturförderabgabe genannt), die von den Hotelbetreibern erhoben wird.

Dan Morar / Shutterstock.com

Zwei Buchungsportale stritten nun darüber ob diese Abgabe als Preisbestandteil in den Endpreis mit einzurechnen ist oder nicht.

Der eine Portalbetreiber vertrat dabei die Auffassung, dass die kommunale Abgabe nicht zwangsläufig zu erheben sei, sondern von vielen Umständen abhänge. So können im Einzelfall Alter der Gäste, Anzahl der Übernachtungen, Zimmerpreis, Anlass der Übernachtung maßgeblich dafür sein, ob eine Abgabe anfällt oder nicht ...

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