Technik aktuell: DLR entwickelt mit dem Zentrifugalreceiver "CentRec" innovatives Konzept für Solarturm-Kraftwerke

von Dr. Peter Nagel

(DLR) - In einem neuartigen für Solarturm-Kraftwerke entwickelten Strahlungsempfänger werden zirka ein Millimeter große Keramikpartikel bis auf 1000 Grad Celsius aufgeheizt. In dem sich drehenden Receiver werden die Partikel durch die Zentrifugalkraft so lange in der Trommel gehalten, bis sie heiß genug sind, um zum Bespiel die Dampfturbine eines Kraftwerks anzutreiben. Ein erster Receiver-Prototyp wurde am Institut für Solarforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart entwickelt.


Wärmeübertrager und Speichermedium in einem


In einem Solarturm-Kraftwerk konzentrieren viele bewegliche Spiegel, sogenannte Heliostate, die Sonnenstrahlen und reflektieren sie zur Spitze des Turms, wo die Strahlung vom Strahlungsempfänger oder Receiver aufgefangen und in Wärme umgewandelt wird. Bei dem neuartigen Konzept "CentRec" werden die Keramikpartikel direkt im Receiver bestrahlt, absorbieren die Sonnenstrahlen und wandeln sie in Wärme um. Die heißen Partikel purzeln dann nach und nach aus dem schräg nach unten geneigten waschtrommelartigen Receiver in wärmeisolierte Behälter. Dort kann die solare Wärmeenergie direkt genutzt und zur Stromproduktion in den Kraftwerksprozess eingekoppelt werden. Ein weiterer Vorteil des Konzepts ist, dass sich die aufgeheizten Keramikpartikel auch als Speichermedium nutzen lassen, in dem man sie in drucklosen, isolierten Behältern lagert. Mit der so gespeicherten Wärmeenergie ist ein Kraftwerk auch nach Sonnenuntergang in der Lage, Strom ins Netz einzuspeisen.


Flexible Einsatzmöglichkeiten


Einen wichtigen Vorteil des CentRec Konzepts sieht Dr.-Ing ...

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