Rollerunfall mit schlimmen Spätfolgen

Das Oberlandesgerichts München (OLG) hat mit Urteil vom 13.09.2013 (Az.: 10 U 1919/12) über die Haftungsverteilung nach einem Unfall zwischen einem verbotswidrig wendenden PKW und einem überholenden Motorrollerfahrer entschieden. Der Unfall, der bereits fünf Jahre vorher passiert ist, verlief so, dass sich der beklagte Autofahrer in einem Stau befand und dann plötzlich unter Überfahren einer durchgezogenen Linie ein Wendemanöver einleitete. Dabei fuhr er einen Motorrollerfahrer an, der von hinten an der Wagenkolonne vorbeifuhr. Es kam zur Kollision, bei der der klägerische Rollerfahrer schwer an der Hüfte und an einem Bein verletzt worden ist. Der 43 Jahre alten Rollerfahrer erlitt unter anderem eine Beinverkürzung, eine Minderung der Erwerbsfähigkeit und wird noch Jahrzehnte an den Unfallfolgen zu leiden haben. Die in erster Instanz zugesprochenen Ansprüche betrugen über 2 Millionen Euro bei einer Mitschuld des Rollerfahrers von 30%. Beide Parteien legten Berufung ein ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK