Porsche auf dem Nürburgring zersägt

von Mirko Laudon

Nicht umsonst trägt die berühmt-berüchtigte Nordschleife auf dem Nürburgring den Beinamen „Die grüne Hölle“. Dort hatte ein Teilnehmer an einem „Freien Fahren“ sicherlich viel Freude am Fahren – jedenfalls so lange bis er seinen Porsche 911 GT3 dort mit etwa 115 km/h gegen eine Leitplanke setzte und folglich dadurch nicht unerheblich beschädigte.

Porsche 911 GT3 in der Nordschleife auf dem Nürburgring (Symbolfoto) // Foto: Patrick Ch. Apfeld (CC BY 3.0)

Endgültig war es mit der Freude sicherlich vorbei, als die Kaskoversicherung des Porschefahrers die Schadenregulierung zu seinem Erstaunen ablehnte. Er hatte von der Versicherung wegen der beschädigten Leitplanke die Freistellung von den Schadenersatzansprüchen in Höhe von etwa 1.800 Euro und Leistungen aus der Vollkaskoversicherung wegen der Beschädigung seines Porsche 911 in Höhe von etwa 20.000 Euro gefordert.

Das Kleingedruckte im Versicherungsvertrag

Doch das „Kleingedruckte“ in der Versicherungsbedingungen war eindeutig: Abgesehen von sog. Fahrsicherheitstrainings war der Versicherungsschutz für jegliche Fahrten auf Motorsport-Rennstrecken ausgeschlossen:

Kein Versicherungsschutz besteht für Schäden, die bei der Beteiligung an Fahrtveranstaltungen entstehen, bei denen es auf Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt. Dies gilt auch für dazugehörige Übungsfahrten. Darüber hinaus besteht kein Versicherungsschutz für jegliche Fahrten auf Motorsport-Rennstrecken, auch wenn es nicht auf Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt. (…)

Das Oberlandesgericht Karlsruhe befand mit Urteil vom 15.04.2014 (Az ...

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http://gtplanet.net/ - Official Sony video comparing the real-life Nurburgring with the digital re-creation in GT5.


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