Deutsches Arbeitsrecht – Die Löschung von Daten rechtfertigt die fristlose Kündigung

Ein Arbeitnehmer hat nach erfolglosen Verhandlungen den Arbeitsplatz bei einem deutschen Arbeitgeber verlassen

In einer Angelegenheit, die vor kurzem veröffentlicht wurde, haben sich ein Arbeitgeber und ein Arbeitnehmer um die Wirksamkeit der außerordentlichen Kündigung gestritten.

Ein Arbeitnehmer war als Account-Manager in einem Unternehmen der EDV-Branche beschäftigt. Zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber fanden Vertragsverhandlungen statt. Der Arbeitgeber wollte die Probezeit um zwei Monaten verlängern. Der Arbeitnehmer verlangte eine Bedenkzeit sowie eine Vergütungserhöhung bei einer Probezeitverlängerung.

Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag zur Unterzeichnung vorgelegt. Der Arbeitnehmer lehnte diesen ab und verließ daraufhin den Betrieb.

Dem Arbeitnehmer wird vorgeworfen, vor dem Verlassen seines Arbeitsplatzes Projektunterlagen entwendet zu haben und auf dem Outlook-Exchange-Server sämtliche E-Mails, Kundenkontakte und Kundentermine sowie das Adressbuch gelöscht zu haben.

Der Arbeitgeber kündigte das Arbeitsverhältnis fristlos. Der Arbeitnehmer erhob gleich nach Erhalt des Kündigungsschreibens Klage vor dem Arbeitsgericht.

Das Arbeitsgericht und das Berufungsgericht vertreten nicht die gleiche Meinung über die außerordentliche Kündigung

Das Arbeitsgericht war der Ansicht, die Kündigung sei nur ordentlich gerechtfertigt.

In seinem Urteil vom 5.8.2013, veröffentlicht am 7.3.2014, hat das Landesarbeitsgericht von Mainz anders entschieden ...

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