Wenn getrennt lebende Eheleute sich um ihren Hund streiten – Zu wem kommt der Hund für die Dauer der Trennung?

von Daniela Maier

Auf Tiere sind gemäß § 90 a Satz 3 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) die für Sachen geltenden Vorschriften anzuwenden.
Somit richtet sich die Zuweisung, wenn getrennt lebende Eheleute über einen während der Zeit des ehelichen Zusammenlebens gemeinsam erworbenen Hund streiten, nach den Regeln des § 1361a BGB über die Verteilung der Haushaltsgegenstände bei Getrenntleben.
Je nach den Eigentumsverhältnissen richtet sich die Zuweisung nach § 1361a Abs. 1 BGB bzw. 1361 Abs. 2 BGB, wobei für die Eigentumsverhältnisse die Vermutung gemäß § 1568b Abs. 2 BGB analog gilt. Nach dieser Vorschrift gilt ein Hund, der während der Ehe für den gemeinsamen Haushalt angeschafft wurde, als gemeinsames Eigentum der Ehegatten, es sei denn, das Alleineigentum eines Ehegatten steht fest ...

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