„Peppr.it“ – Sex per Online-Bestellung – rechtlich zulässig

von Karsten Gulden

Mit dem Smartphone Sex bestellen? Kein Problem!

Zu den Erleichterungen des modernen Lebens gehören zweifellos die Bestellungen der Dinge des täglichen Bedarfs per Knopfdruck. Der Online-Versandhandel boomt und mittlerweile kann man sich beinahe alles bequem online aussuchen und bestellen.

Die neueste Idee hat nun das Berliner Startup „Peppr.it“, wie Lars Sobiraj berichtet. Dort kann man sexuelle Dienstleistungen so simpel wie eine Pizza oder ein Buch bestellen. Nach Angabe des eigenen Aufenthaltsortes und Auswahl der Filterkriterien wie Geschlecht, Preis, Extras, Alter, Körbchengröße, Figur und Sprache kann die Person – Frau oder Mann – nach vorheriger Anmeldung online gebucht werden. In einer kleinen Fotogalerie sind die AnbieterInnen der sexuellen Dienste vorab zu bestaunen. Die Preise beginnen ab ca. 100 € pro Stunde. Die Verfügbarkeit und der angebotene Service sind sofort ersichtlich. Die Vermittlungsgebühr beträgt zehn Euro.

Das Portal wirkt recht seriös und aufgeräumt. Die Betreiber versuchen sichtlich, sich von dem Schmuddel-Image der Branche zu distanzieren. Es stellt sich nur noch die Frage, ob die Plattform rechtlichen Bedenken begegnet.

Anbieten sexueller Dienstleistungen durch ProstG erlaubt

Grundsätzlich sind Anbieter sexueller Dienstleistungen auf der rechtlich sicheren Seite. Seit der Einführung des Prostitutionsgesetzes (ProstG) im Jahre 2002 ist das Anbieten von sexuellen Dienstleistungen ohne größere Einschränkung erlaubt. Solange die Damen und Herren ihre Dienste freiwillig anbieten, bestehen keine Bedenken ...

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