Krähen unter sich IV – Rechtsanwalt erwirkt gegen Kollegen eine einstweilige Verfügung wegen unzureichendem Impressum vor dem LG Stuttgart

von Arno Lampmann

In unserer Serie “Krähen unter sich” testen wir mittlerweile seit ca. einem Jahr das Sprichwort

“Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.”

anhand von Streitfällen unter Juristen, genau genommen unter Anwälten. Bisher mussten wir feststellen, dass das Sprichwort diesbezüglich wohl nicht gilt.

Im Mai 2013 ging es um einen Streit zwischen zwei Rechtsanwälten darum, ob es einen wettbewerblich relevanten Verstoß darstelle, wenn im Impressum die Berufshaftpflichtversicherung nicht genannt werde. “Unterlassung der Angabe der Berufshaftpflichtversicherung auf Anwaltssseite nicht “abmahnbar” – Krähen unter sich”

Im Juli 2013 entschied das Kammergericht Berlin, dass die nicht hervorgehobene Angabe auf einer Rechtsanwaltsseite “Zugelassen an allen deutschen Landgerichten und Oberlandesgerichten” keine irreführende Werbung mit einer Selbstverständlichkeit sei. “Krähen unter sich II: Die nicht hervorgehobene Angabe auf einer Rechtsanwaltsseite “Zugelassen an allen deutschen Landgerichten und Oberlandesgerichten ist keine irreführende Werbung mit einer Selbstverständlichkeit”

Im Februar 2014 machte der Stuttgarter Rechtsanwalt Michael Winter mit der fleißigen Abmahnung von Rechtsanwaltskollegen von sich reden, die seiner Ansicht nach auf XING und anderen Plattformen kein ausreichendes Impressum bereithielten. “Krähen unter sich III – Rechtsanwalt mahnt Kollegen wegen angeblich mangelhaftem Impressum auf XING ab“.

Einstweilige Verfügung des Landgerichts Stuttgart

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