Rezension Strafrecht: Das neue Fahreignungsregister

von Dr. Benjamin Krenberger

Reisert, Das neue Fahreignungsregister, 1. Auflage, Anwaltverlag 2014


Von Richter am Amtsgericht Carsten Krumm, Lüdinghausen



Zum 1.5.2014 endet die Zeit des guten alten Verkehrszentralregisters - wir alle werden mit dem Fahreignungsregister arbeiten (müssen). Zwar gab es beim Verkehrszentralregister manche Probleme – diese waren aber immerhin bekannt und konnten zuverlässig nachgelesen werden. Die Unsicherheit durch das neue Recht ist daher verständlicherweise groß – neue Punkteregeln, neue Fristen und nicht eben leicht zu verstehende Übergangsvorschriften tun ihr übriges. Gesine Reisert, eine der ganz bekannten Verkehrsrechtlerinnen hatte sich bereits in der Vergangenheit mit dem damals noch im Gesetzgebungsverfahren sich befindenden FaER in Veröffentlichungen auseinandergesetzt – nun kommt passend zum Start des neuen Registers eine erste Einführung in die Thematik. 188 Seiten hat Reisert aus diesem Anlass gestemmt. Natürlich werden nicht nur Anleitungstexte in dem Buch gebracht, sondern vielmehr eine Art Rundrumversorgung für den Anwalt sichergestellt.


Los geht es in dem Buch mit einer knappen aber notwendigen Einleitung, die die Gesetzesänderungen und die zugrundeliegenden Motive kurz darstellt. Erster tatsächlich wichtiger inhaltlicher Punkt sind die Erläuterungen des bisherigen Rechts. Zum einen galten diese Vorschriften noch zum Erscheinenszeitpunkt des Buchs – zum anderen wirken viele Fragen aufgrund der Übergangsvorschriften auch nach dem 1.5.2014 nach. Die Aufnahme einer angemessen knappen Darstellung des VZR in das Buch ist also nur konsequent.


Der zentrale Teil findet sich dann in § 3 unter dem etwas sperrigen Namen „Kernpunkte der Reform“ ...

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