Präzisierung der Abzüge für Expatriates

Als Expatriates oder kurz Expats gelten Personen, welche von ihrem ausländischen Arbeitgeber vorübergehend in die Schweiz entsandt werden. Aufgrund der nur vorübergehenden Tätigkeit in der Schweiz entstehen den Expats häufig zusätzliche Gewinnungskosten (z.B. Kosten für den Umzug in die Schweiz, zusätzliche Reisekosten oder doppelte Wohnkosten). Diese Kosten sind durch die Einkommenserzielung veranlasst und sind grundsätzlich steuerlich zum Abzug zugelassen. Diese besonderen Berufskosten werden durch das Eidgenössische Finanzdepartment (EFD) in der Expatriates-Verordnung (ExpaV SR 642.118.3) geregelt.


Mit den Motionen 12.3510 und 12.3560 wurde verlangt, die Abzüge für besondere Berufskosten von Expatriates abzuschaffen. Beide Motionen wurden abgelehnt. Der Bundesrat stellte jedoch die Überprüfung der Voraussetzungen und Modalitäten einzelner Abzüge in Aussicht. Mit Medienmitteilung vom 10. April 2014 hat das EFD nunmehr die vorgeschlagenen Änderungen der ExpaV kommuniziert und die Anhörung, welche drei Monate dauert, kommuniziert.


Die Änderungen sehen vor, die Definition des Expats enger zu fassen. Neu sollen nur noch leitende Angestellte sowie Spezialisten/Spezialistinnen mit besonderer beruflicher Qualifikation, welche von einem ausländischen Arbeitgeber vorübergehend in dies Schweiz entsandt wurden als Expat qualifizieren ...

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