Auf die Fähigkeit des Täters das Unrecht seines Handelns einzusehen kommt es nicht an

von Joachim Sokolowski

Das Landgericht hatte in seinem Urteil, mit dem es den Angeklagten wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt und seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet hat ausgeführt, dass die Fähigkeit des Angeklagten, „das Unrecht seines Handelns einzusehen“, zur Tatzeit erheblich eingeschränkt gewesen sei.

Der BGH hat in seiner Entscheidung vom 5. März 2014 (2 StR 367/13) ausgeführt, dass es hierauf für die Anwendung von § 20 oder § 21 StGB nicht ankomme ...

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