Anbieten eines Kindes

von Jesko Baumhöfener

Das Anbieten eines Kindes für sexuelle Handlungen gegenüber einer anderen Person ist gemäß § 176 Abs. 5 StGB in Deutschland strafbar. Dies gilt auch, wenn das angebotene Kind in Wirklichkeit gar nicht existiert, die Existenz von dem Anbietenden nur behauptet wird. Dies geht aus einem Beschluss des BGH vom 09.10.2012 (Az.: 4 StR 381/12) hervor.

Die späteren Angeklagten, ein Mann und eine Frau, trafen sich regelmäßig zur Ausübung von sadomasochistischen Handlungen. Nachdem die Frau von dem Interesse an der Einbeziehung eines Säuglings in die Rollenspiele erfuhr, täuschte diese dem Mann vor, Mutter eines zehn Monate alten Kindes zu sein. Hiervon versprach sich die Angeklagte den Angeklagten an sich binden zu können ...

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