Geschwärzte BUNTE: Der besondere Schutz von Kindern

von Niklas Haberkamm

Wir berichteten jüngst hier über eine weitere Fehde zwischen der Boulevard-Presse und Mitgliedern der monegassischen Fürstenfamilie. Der Burda-Verlag hatte über seine Zeitschrift BUNTE Fotos von Charlotte Casiraghi mit ihrem Baby sowohl auf der Titelseite als auch im eigentlichen Bericht veröffentlicht. Wohl in der Gewissheit, dass dies den Absatz steigern, gleichzeitig aber wohl nicht unkommentiert von der Abgebildeten und ihren Anwälten hingenommen werden wird, schrieb die BUNTE vorgreifend in ihrem Artikel in Bezug auf die Veröffentlichung der Bilder: “Charlotte scheint verstanden zu haben […] dass Raphaël mitnichten ein rein privates Baby ist.”

Nein, das hatte Charlotte nicht verstanden. Es folgte eine juristische Auseinandersetzung, in welcher Charlotte sogar andersherum die BUNTE von ihrem Verständnis in Bezug auf Privatsphäre und auf das Persönlichkeitsrecht von Kindern überzeugen konnte. Nach dem Motto “Man kann es ja mal probieren”, musste die BUNTE sämtliche Fotos nachträglich schwärzen, was die betroffene Ausagbe zu einem optischen Glanzstück der skurrilen Art machte.

Dass die BUNTE die Fotos nachträglich schwärzen musste, ist keine wirkliche Überraschung und war möglicherweise von den Rechts- und Marketingabteilungen des Verlages von vornherein einkalkuliert ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK