Sportrecht – Rückblick April 2014

von Johannes Arnhold

Der April stand im Zeichen des Fußballs. Dieser beweist sich mal wieder als “Motor des Sportrechts”. Im Fokus: die Vereinbarkeit von FIFA-Recht und staatlichem Recht und Lizenzfragen der DFL. Dazu: Wohin führt der Weg der Sportschiedsgerichtsbarkeit und – beinahe obligatorisch – Doping-News.

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Transferverbot für den FC Barcelona

FIFA (Pressemitteilung der FIFA)

Der FC Barcelona wurde von der FIFA-Disziplinarkommission die regelwidrige Verpflichtung minderjähriger Spieler sanktioniert. Konkret wirft die FIFA Barcelona vor, in zehn Fällen zwischen 2009 und 2013 mit der Verpflichtung von minderjährigen Spielern gegen FIFA-Regularien verstoßen zu haben. Die Folge: ein zweijähriges Transferverbot. Allerdings ist der Schuldspruch noch nicht rechtskräftig, da Barca vor der FIFA-Berufungskommission Einspruch eingelegt hat und dies aufschiebende Wirkung hat. Grundsätzlich könnte durch die plötzliche konsequente Umsetzung des Regelwerks das System von Nachwuchsakademien (in Barcelona: La Masia) neu überdacht werden müssen. Bei genauer Betrachtung der entsprechenden Regelungen des Art. 19 des Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern (“FIFA-Reglement”) scheinen die FIFA-Sanktionen begründet zu sein, sofern tatsächlich minderjährige Spieler aus dem Nicht-EU-Ausland transferiert wurden.

SV Wilhelmshaven ./. Norddeutscher Fußballverband

Landgericht Bremen (Pressemitteilung zum Urteil)

Das Landgericht Bremen hat die Klage des SV Wilhelmshaven gegen dessen Zwangsabstieg mit Urteil vom 25.04.2014 abgewiesen. Die 2. Kammer für Handelssachen kam zu der Auffassung, dass der Club an die Entscheidungen des Internationalen Sportgerichtshofs CAS zum Punktabzug und Zwangsabstieg gebunden sei, weil er selbst vor dem CAS jeweils Klage gegen die Entscheidungen der FIFA erhoben habe und sich auf die Schiedsverfahren mit der FIFA “verständigt” habe ...

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