In Sachen Gleichstellungsbeauftragte ./. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

von Liz Collet

Eine Ministerin betont regelmässig bei ihren Reden ihr Werben um Chancengleichheit und ihre Forderung von mehr Frauen in Führungspositionen und dass ihr eigenes Ministerium dabei besonders gut als Beispiel dastehe. Im Familienministerium säßen nämlich – so Schwesig – mit 51,6 Prozent deutlich mehr Frauen in Leitungspositionen als in anderen Ministerien. Vorbildlich? Da grätscht ausgerechnet die Gleichstellungsbeauftragte nicht nur leise hüstelnd und räuspernd ins Image des Ministeriums. Und zwar mit gleich drei Verwaltungsstreitsachen beim Verwaltungsgericht Berlin [VG 5 K 50.12, VG 5 K 141.12 und VG 5 K 420.12]. In denen sie als Gleichstellungsbeauftragte im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend klagt.

Diese Woche werden die drei Verfahren mündlich verhandelt werden am Donnerstag, den 8. Mai 2014, 10.00 Uhr, im Gerichtsgebäude, Kirchstraße 7, 10557 Berlin, Saal 1202 ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK