Ehrverletzender Zeitungsartikel: Analyse?

Ein renommierter Medienrechtler “analysiert” auf TAonline das gestern hier erwähnte Urteil des Bundesgerichts und verweist dabei auf das hier vor ca. fünf Jahren ebenfalls genannte Urteil eines Journalisten der “Roten Anneliese”. Was Peter Studer mit seiner Analyse sagen will, geht aus seinem Beitrag leider nicht hervor. Er wirft dem Bundesgericht vor, es sei ihm nur um das einzelne Wort Hochstaplerin gegangen. Das Bundesgericht sagt aber genau das Gegenteil. Es analysiert zwar den Begriff, stellt ihn dann aber eben gerade in den Gesamtzusammenhang:

Massgebend ist, wie der unbefangene Durchschnittsleser die Bezeichnung der Beschwerdegegnerin 2 als “Hochstaplerin” im Kontext des Zeitungsartikels verstand. [...]. Der unbefangene Durchschnittsleser versteht die Bezeichnung der Beschwerdegegnerin 2 in diesem Kontext in dem Sinne, dass diese, soweit ihre angebliche Tätigkeit bei der Nasa betreffend, eine Lügnerin und Betrügerin sei ...

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  • Wenn Gerichte einzelne Worte bewerten

    tagesanzeiger.ch - 27 Leser - Ein vormaliger TA-Redaktor ist der Ehrverletzung schuldig gesprochen worden – wegen der Bezeichnung «Hochstaplerin».

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