Rezension Strafrecht: StPO

von Dr. Benjamin Krenberger

Satzger / Schluckebier / Widmaier, StPO, 1. Auflage, Carl Heymanns 2014


Von RAin Anika Rühl, Homburg



Handlich ist er nicht unbedingt, der in Erstauflage beim Carl Heymanns Verlag erschienene Kommentar zur Strafprozessordnung, verspricht allerdings eine Verbindung des Anspruchs auf kompakte und konzise Information mit „dem Ideal eines übersichtlichen und leicht verständlichen Erläuterungswerkes“, wobei gleichzeitig „wertvolle Impulse für die Wissenschaft“ angekündigt werden, die aus der Abhandlung kriminalpolitischer Fragestellungen resultieren sollen. So zumindest die Kurzrezension des Verlages auf dem Buchrücken.


Der Aufbau des Kommentars – chronologischer Abhandlung der Vorschriften der Strafprozessordnung – bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung, zusätzlich finden sich allerdings Kommentierungen zu den strafrechtlich relevanten Normen des Gerichtsverfassungsgesetzes sowie denen der europäischen Menschenrechtskonvention.


Kommentartypisch folgt nach dem Abdruck des reinen Gesetzestextes zunächst eine Art „Inhaltsverzeichnis“, was aufzeigt, in welchem Aufbau die jeweilige Norm in der Folge behandelt und kommentiert wird. Was die dann folgenden Ausführungen betrifft, fällt im Vergleich zu anderen Kommentierungen zur Strafprozessordnung meines Erachtens auf, dass relativ wenige Fett- bzw. Kursivdrucke verwandt werden, was dazu führt, dass der Fließtext, der in relativ kleiner Schrift gehalten ist, auf den ersten Blick recht unübersichtlich wirkt. Zieht man den Kommentar also heran, um eine konkrete Fallkonstellation in der Kommentierung zur jeweils einschlägigen Vorschrift zu finden, ist es größtenteils notwendig, zumindest die einschlägigen Randnummern vollständig durchzulesen, „Schlagworte“ sind meines Erachtens nach etwas rar gesät ...

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