Flensburger Kartei: Das neue Punktesystem ab 1. Mai 2014

von Liz Collet

Am heutigen 1. Mai tritt die Reform des Punktesystem in Kraft.

Ab sofort ist der Führerschein nicht erst bei 18, sondern bereits bei 8 Punkten perdu.

Zudem treten einige Änderungen im Bußgeldkatalog in Kraft, die z.B. hier erläutert und mit Beispielen dargestellt werden.

Wer zum Beispiel ohne Plakette in eine Umweltzone einfährt, muss nun nicht mehr 40, sondern 80 Euro zahlen. Von 40 auf 60 Euro steigt das Bußgeld für Telefonieren am Steuer.

Dass bei Abstand weniger als zwei Zehntel des halben Tachowerts bei mehr als 130 km/h ab jetzt nicht mehr 320 Euro, 4 Punkte, 2 Monate Fahrverbot, sondern 320 Euro, nur noch 2 Punkte, 2 Monate Fahrverbot gelten sollen, muss man als Signal an das Fahrverhalten nicht nur auf Autobahnen – dezent formuliert – als kontraproduktiv ansehen, auch wenn es der Umstellung des Führerscheinentzugs bei Erreichen von bereits 8 statt 18 Punkten geschuldet ist.

Auch werden die Punkte sonst deshalb in geringerem Umfang verteilt: So kommen bei schweren Verkehrsverstößen nur noch drei Punkte auf das Flensburger Punktekonto. So erhält nur noch drei statt sieben Punkten, wer von der Polizei z.B. mit mehr als 1,1 Promille Alkohol im Blut erwischt wird. Zudem werden im Gegensatz zur bisherigen Regelung Punkte nur noch für Delikte eingetragen, welche direkten Einfluss auf die Sicherheit des Straßenverkehrs haben. So entfallen Punkte für das Einfahren in die Umweltzone ohne gültige Plakette. Jedoch werden die Bußgelder für solche Verstöße deutlich angehoben. Bisher angesammelte Punkte werden in das neue Bewertungssystem umgerechnet ...

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