„Der Vortrag zur Klagebegründung ist nicht schlüssig“ – jur-law (Sebastian Wulf) nimmt Klage gegen unseren Mandanten zurück

von Karsten Gulden

Unsere Kanzlei vertrat einen Mandanten gegen den Rechteinhaber Thomas Buresch wegen vorgeworfener Urheberrechtsverletzung vor dem Amtsgericht Mainz. Nach widersprochenem Mahnbescheid erhob die Kanzlei „jur-law“ des Kollegen Sebastian Wulf Klage auf Schadensersatz in Höhe von 1.000,00 € wegen unterstellter Verletzung des Urheberrechts.

Nicht erkennbar, woraus Rechte hergeleitet werden

Die Klagebegründung ließ allerdings viele Fragen offen. Dies erkannte auch das AG Mainz und wies den Klägervertreter direkt darauf hin, dass die Klage nach seinem derzeitigen Vortrag nicht schlüssig sei. Es sei bereits nicht erkennbar, woraus der Kläger seine Rechte herleite.

Keinerlei Nachweise erbracht

Der Klägervertreter nahm dazu Stellung und erklärte lapidar, die Klägerin sei Inhaberin der streitgegenständlichen Rechte und mithin berechtigt, die Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Ein Nachweis, der diese Behauptung bestätigt, erfolgte nicht. Nachdem wir die Klage als gänzlich unbegründet zurückgewiesen haben, erging ein weiterer Hinweis des Gerichts:

„Es wird Bezug genommen auf die bereits erteilten Hinweise ...

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