Vergütung: Commerzbank musste Betriebsrente in der Krise nicht anpassen

von Anne Kathrin Keller

Arbeitgeber sind nicht verpflichtet, die betriebliche Altersversorgung (bAV) ihrer Mitarbeiter nach oben anzupassen, wenn sie davon ausgehen können, dass sie nicht in der Lage sind, die Erhöhung im fraglichen Zeitraum zu erwirtschaften. Mit dieser Entscheidung hat das Bundesarbeitsgericht die Klage eines ehemaligen Mitarbeiters der Dresdner Bank abgewiesen, der seit 1998 eine Betriebsrente bezog. Das Geldinstitut passte die Rente alle drei Jahre an den Kaufkraftverlust an. Als dann die Commerzbank die Dresdner Bank im Jahr 2009 übernahm, brach sie mit dieser Regel. Ihre wirtschaftliche Lage stehe einer Anpassung entgegen. Die Richter gaben der Bank Recht: Das Geldinstitut müsse nach § 16 Absatz 1 BetrAVG alle drei Jahre eine Anpassung der laufenden Leistungen der bAV prüfen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK