Privatversicherte haften für unzulässigen Heilpraktiker

von Guido C. Bischof

Privat Krankenversicherte erhalten grundsätzlich mehr Leistungen als gesetzlich Versicherte. Allerdings leben sie auch etwas gefährlicher. Unter Umständen kann nämlich die private Krankenversicherung auch noch nach Jahren Leistungen zurückfordern.

Eine Münchnerin ließ sich zwischen Mai 2009 und Februar 2010 mehrmals von einer Heilpraktikerin behandeln. Ihre Krankenversicherung erstattete dafür Kosten von knapp 1.900 €.

Durch Zufall erfuhr die Versicherung jedoch, dass die Heilpraktikerin keinen Praxissitz angemeldet hatte. Daraufhin verlangte die Versicherung die Leistungen von der versicherten Patientin zurück.

Rechtlicher Hintergrund hierfür ist § 3 Heilpraktikergesetz, nachdem die Ausübung der Heilkunde „im Umherziehen“ untersagt ist.

Die Versicherte weigerte sich zu zahlen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK