Urteil: US-Internetunternehmen müssen im Ausland gespeicherte Daten herausgeben

Einem an diesem Wochenende bekannt gewordenen Urteil eines New Yorker Bundesgerichts zu Folge sind amerikanische Internet-Unternehmen gegenüber US-Sicherheitsbehörden auch dann zur Herausgabe verpflichtet, wenn die Daten nicht auf Servern in den USA, sondern im Ausland gespeichert sind.

Zugriff auf Kundendaten von US-Unternehmen auch im Ausland

Das Urteil hat zur Konsequenz, dass US-Internetunternehmen wie etwa Microsoft oder Google bei einem entsprechenden Ersuchen der US-Behörden eine Herausgabe der Daten ihrer Kunden nicht verweigern können – auch dann nicht, wenn die Server im Ausland stehen. Kunden entsprechender amerikanischer Dienste müssen daher stets einen potentiellen Zugriff der US-Behörden befürchten.

Die Möglichkeit der Behörden, an im Ausland gespeicherte Daten zu gelangen, wäre andernfalls nur über ein internationales Rechtshilfeersuchen möglich. Dies widerspricht internationalem Recht ...

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