Der neue Mandant

von Harold Treysse
Servicewüste Anwaltskanzlei?

Leider hat man bei einigen Kanzleien auch heute noch den Eindruck, dass der schöne Arbeitstag nur durch das Vorsprechen eines potentiellen Mandanten gestört wird.
Aber das ist auf dem Dienstleistungssektor nicht selten anzutreffen.
Bei all Ihrer Tätigkeit sollten Sie bedenken, dass der Erfolg einer Rechtsanwaltskanzlei maßgeblich von dem Verhalten gegenüber den Personen abhängig ist, die mit der Kanzlei Kontakt aufnehmen, seien es Personen, die um einen Termin nachsuchen, Gegner in einem bereits bestehenden Mandat oder sonstigen Personen.
Ja, auch Gegner Ihres Mandanten können potentielle Mandanten sein.
Bedenken Sie, dass die um eine Vertretung nachsuchende Person ein für sie großes Problem hat, welches sie zu dem Schritt bewogen hat, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren.
Geben Sie dieser Person immer das Gefühl, dass ihr Problem auch das Problem der Kanzlei ist, auch wenn das Problem für Sie noch so banal erscheinen mag.
Dieses gilt vor allem auch für Ihre Mitarbeiter.

Vereinbarung eines Besprechungstermins

Da der erste Kontakt zu einem neuen Mandanten überwiegend durch Mitarbeiter hergestellt wird, sind die nachfolgenden Hinweise hauptsächlich für diese gedacht. Aber auch für den Inhaber einer Kanzlei sollten diese evtl. interessant sein.

Die Mandantenbetreuung fängt bereits vor der Mandatsannahme an.
In den überwiegenden Fällen werden Termine für neue Mandanten am Telefonvereinbart. Der erste Eindruck, den Ihre Kanzlei bei dieser Tätigkeit hinterlässt, kann entscheidend für den weiteren Verlauf des Mandates sein und im negativen Fall zum Verlust des noch nicht erhaltenen Mandates führen.

Geben Sie dem zukünftigen Mandanten das Gefühl, dass er bei Ihnen in den „besten Händen“ ist.
Ein neuer potentieller Mandant muss wie ein „rohes Ei“ behandelt werden ...

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