Debeka Rechtsschutz: Deckungszusage für Forderungsabwehr nur unter der Voraussetzung, dass tatsächlich kein Vertragsverhältnis besteht!

von Thomas Rader

Auf dem rsv-blog.de, lesen wir immer wieder über Sachbearbeiter von Rechtsschutzversicherungen, deren Rechtsauffassungen uns in ungläubiges Staunen versetzen. Unsere eigenen Erfahrungen mit den zuständigen “Entscheidern” reichen von Zufriedenheit bis hin zu Unverständnis und totaler Fassungslosigkeit, wobei Letztere eindeutig überwiegen.

Aus diesem Grund hatten wir uns nach Lektüre des Beitrags eines Kollegen endgültig dazu entschlossen, die unter Rechtsanwälten wohl allgemein übliche Serviceleistung, die Deckungsanfrage für den Mandanten zu stellen, zukünftig zu unterlassen.

Hierzu trug auch eine katastrophale Erfahrung mit der Concordia Rechtsschutzversicherung bei, wo wir uns über einen langen Zeitraum hinweg buchstäblich die Finger wund schrieben um den zuständigen Sachbearbeiter davon zu überzeugen, eine Deckungszusage für das gerichtliche Verfahren in einen Sachverhalt zu erteilen, dessen Streitwert sich auf exakt 240,00 Euro belief und bei dem der Mandant bereits vorgerichtlich 150,00 Euro aus eigener Tasche dazu geschustert hatte.

Folglich baten wir die neue Mandantin, die eine Vertretung gegen einen großen Freemail-Provider wünschte – Streitwert bis 500,00 Euro -, höflich darum, die Deckungsanfrage bei der Debeka selbst durchzuführen. Streitgegenstand stellte das Nichtbestehen eines Vertrages zwischen dem Unternehmen und der Mandantin dar, aufgrund dessen die Gegenseite sich rühmte, einen Anspruch auf Zahlung einer Gebühr für die Nutzung einer [...] ...

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