Wann sind Urkunden und sonstigen Schriftstücke im Wege des Selbstleseverfahrens ordnungsgemäß in die Hauptverhandlung eingeführt?

von Nino Herding

Urkunden und sonstige Schriftstücke sind nur dann im Wege des Selbstleseverfahrens ordnungsgemäß in die Hauptverhandlung eingeführt worden, wenn – neben der Anordnung und gegebenenfalls eines erfolgten Widerspruchs – nach Durchführung des Selbstleseverfahrens zu Protokoll festgestellt ist, dass die Mitglieder des Gerichts vom Wortlaut der Urkunden und/oder sonstigen Schriftstücke Kenntnis genommen haben und die übrigen Verfahrensbeteiligten hierzu Gelegenheit hatten (§ 249 Abs. 2 Satz 1 und 3 Strafprozessordnung (StPO); vgl. dazu Bundesgerichtshof (BGH), Beschluss vom 10.01.2012 – 1 StR 587/11 –) ...

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